Newsletter

Abonnements

Banken verlängern Fristen für angeschlagene Klausner-Gruppe

(cow) Die Großgläubiger des angeschlagenen Holzindustrieunternehmens Klausner haben sich auf ein umfangreiches Stillhalteabkommen geeinigt. Bis Mitte Juli sollen demnach die bestehenden Finanzierungslinien aufrecht erhalten werden. Ausstehende Kredittilgungen werden bis dahin gestundet. Zu den Gläubigern zählen die Deutsche Bank, Baden-Württembergische Bank, Dresdner Bank, HVB, Bayrische Landesbank, die West LB, die Commerzbank sowie die österreichischen Banken RLB OÖ, Hypo Alpe Adria Bank, BA-CA und Investkredit.

 

Die Unternehmensberatung Roland Berger ist damit beauftragt, bis Ende Juni Restrukturierungskonzept vorzulegen. Das sieht u.a. vor, dass in Abstimmung mit Banken und Beratern sowohl der CEO als auch der CFO ausgetauscht des Unternehmens werden.

Die Liquiditätskrise bei Klausner soll vor allem auf die schlechte Lage am US-Holz-Markt, dem Hauptexportmarkt Klausers, zurückgehen. Im schlimmsten Fall könnte Klausner ein Fehlbetrag von 100 Millionen Euro drohen. Derzeit beschäftigt das Unterehmen 1.800 Mitarbeiter, die einen Jahresumsatz von 712 Millionen Euro erwirtschaften.

 

Quellen: Wirtschaftsblatt, FINANCE

 

 

 

Augenöffner für Finanzentscheider
Inside Corporate Banking: Die Serie zum Banken-Survey 2022
Jetzt Insights sichern »
Jetzt lesen »
Inside Corporate Banking: Die Serie zum Banken-Survey 2022