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Bundesregierung kündigt Private-Equity-Gesetz an

(ah) In seiner Rede auf dem 8. Deutschen Eigenkapitaltag des BVK e.V. in Ber-lin hat der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Dr. Joachim Würmeling, erhebliche Verbesserungen der Rahmenbedingungen für VC- und PE-Fonds in Deutschland in Aussicht gestellt: „Wir werden – wie im Koalitionsvertrag angekündigt – das Gesetz über Unternehmenbeteiligungsgesellschaften [UBGG] zu einem Priva-te-Equity-Gesetz fortentwickeln. Deutschland soll als Standort für die Ansiedlung neuer Fonds deutlich an Attraktivität gewinnen.“

Es sei unabdingbar, dass in Deutschland für alle Finanzierungsphasen so genannte „steuertransparente Strukturen“ zulässig würden. Zusätzlich sprach Würmeling die Berücksichtigung von Verlustvorträgen bei Portfoliounternehmen an. Diese gehen bis dato unter, wenn der Mehrheitsgesellschafter wechselt. Dies ist nach Auffassung der Branche eine im internationalen Vergleich unzumutbare Benachteiligung junger Technologieunternehmen.

Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren ist, steht der Branchenverband BVK beim Thema Rahmenbedingungen mit dem Wirtschaftsministerium seit geraumer Zeit in einem viel versprechenden und intensiven Dialog. Ein Grundsatzpapier von 30 Seiten Länge ist derzeit die Basis für eine umfassende Renovierung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Prozessbeteiligte sind optimistisch und rechnen noch in diesem Jahr mit erheblichen Fortschritten.

 

Quelle: FINANCE

 

 

 

 

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