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Commerzbank gibt Startschuss für Rückzahlung der Staatshilfen

Die Commerzbank will noch in diesem Jahr einen großen Teil der gut 16 Milliarden Euro zurückzahlen, mit der sie der deutsche Staat in der Finanzkrise gerettet hat. “Wir wollen die Stillen Einlagen des (Bankenrettungsfonds) SoFFin bereits 2011 um einen signifikanten Betrag zurückführen”, kündigte Vorstandschef Martin Blessing am Mittwoch an. Für das vergangene Jahr zahlt die Commerzbank auf die Staatshilfen nicht einmal die fälligen 1,5 Milliarden Euro Zinsen. Grund dafür ist ein Verlust von 1,2 Milliarden Euro nach den Regeln des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB). Er resultiert vor allem aus einer Abschreibung von 1,9 Milliarden Euro auf den Firmenwert der angeschlagenen Immobilienfinanzierungs-Tochter Eurohypo.

 

Nach dem gebräuchlichen internationalen Bilanzstandard IFRS erzielte die Commerzbank 2010 dagegen einen Nettogewinn von 1,4 Milliarden Euro, mehr als Analysten erwartet hatten. Im vierten Quartal lag der Gewinn mit 257 Millionen Euro sogar fast doppelt so hoch wie die Schätzungen der Experten.

 

Quelle: Reuters

 

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