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Deutsche Bank muss Mittelstandsfonds allein starten

(sar) Die Deutsche Bank hatte bislang keinen Erfolg bei der Suche nach Geldgebern für den Mittelstandsfonds. Das Programm startete mit einem Volumen von 300 Millionen Euro, die die Deutsche Bank zugesagt hatte. Das Institut wollte zusätzliche Mittel von Investoren eintreiben, um den Fonds auf 500 Millionen Euro aufzustocken (weitere Infos dazu: Mittelstandsfonds der Deutschen Bank steht). Wie Reuters unter Berufung auf Finanzkreise berichtet, soll es jedoch interessierte Geldgeber geben, die zunächst den Programmstart abwarten wollten. Die Deutsche Bank will mit dem Fonds über zwei Jahre bis zu 100 Mittelständler mit Eigenkapital stützen, die Unternehmen müssen dafür mehr als 10 Prozent Zinsen zahlen. Nach Angaben des externen Betreibers M Cap Finance gingen bereits 50 Anfragen ein. Erste Auszahlungen sollen im zweiten Quartal möglich sein.

Sparkassen und Landesbanken wollen mit einem eigenen Fonds ebenfalls rund 550 Millionen Euro für den Mittelstand zur Verfügung stellen (mehr dazu: Sparkassen planen 550 Millionen Euro schweren Mittelstandsfonds).

 

Quellen: Reuters, FINANCE

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Sabine Reifenberger ist Chef vom Dienst der FINANCE-Redaktion. Ihre redaktionellen Themenschwerpunkte sind Restrukturierung, die Transformation der Finanzabteilung und Finanzierungsthemen. Seit 2012 moderiert sie beim Web-TV-Sender FINANCE-TV. Außerdem verantwortet sie den Themenhub FINANCE-Transformation, die Distressed Assets Konferenz und das FINANCE CFO Panel. Die Politologin volontierte bei einer Tageszeitung und schrieb während des Studiums als freie Journalistin unter anderem für das Handelsblatt und die Financial Times Deutschland.

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