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Deutsche Leasing schlägt sich in schwierigem Umfeld gut

(mad) Die Refinanzierung von Leasinggesellschaften hat sich in den letzten Monaten deutlich erschwert. Das gab Hans-Michael Heitmüller (Foto), Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leasing, auf der Jahrespressekonferenz der Gesellschaft zu Protokoll. Vor allem die Autobanken und die bankunbhängigen Gesellschaften seien von der Kreditklemme mit deutlich höheren Risikoaufschlägen betroffen. Auch die Deutsche Leasing habe die Auswirkungen durch höhere Refinanzierungskosten und den Wegfall eines Bankenpartners gespürt, fühle sich aber durch die Möglichkeit zur Refinanzierung bei ihren Gesellschaftern, den Sparkassen, gut aufgestellt.

 

Auch sonst lagen die Zahlen der Bad Homburger Gesellschaft über dem Trend. Sie konnte im Geschäftsjahr 2007/2008 ihr Neugeschäft von 7,8 auf 9 Milliarden Euro steigern. Das ist ein plus von 11 Prozent, während die Branche im gleichen Zeitraum um 10,5 Prozent wuchs. Vor allem im Vendor-Geschäft, der Begleitung von deutschen Industrieunternehmen in der Absatzfinanzierung im Ausland, erzielte man ein stolzes Plus von 50 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Außerdem konnte die Gesellschaft den Einbruch im Kfz-Bereich durch einen vergleichsweise hohen Anteil im Maschinenleasing teilweise ausgleichen.

 

„Schwierige wirtschaftliche Phasen waren immer auch chancenreich für das Leasinggeschäft“, sagte Hans-Michael Heitmüller, der dennoch mit einer verhaltenen Wachstumsprognose von 4 Prozent ins neue Geschäftsjahr geht.

 

Quelle: FINANCE

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Michael Hedtstück ist Chefredakteur von FINANCE-Online und FINANCE-TV und verantwortet die Online-Aktivitäten des FINANCE-Magazins. Er ist zweifacher Träger des Deutschen Journalistenpreises.

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