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Deutsche Leasing schlägt sich vergleichsweise gut und denkt über Fusion nach

(sap) Die Leasingbranche ist von der Wirtschaftskrise mit voller Wucht getroffen worden. Auch die Deutsche Leasing ist davon nicht ganz verschont geblieben. „Die Krise hat uns ungefähr 100 Millionen Euro gekostet“, gab Hans-Michael Heitmüller, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leasing, bei der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt bekannt. Das Wirtschaftliche Ergebnis lag im Geschäftsjahr 2008/2009 bei 50 Millionen Euro (im Vorjahr: 149 Millionen Euro). Trotzdem hat sich der Branchenprimus vergleichsweise gut geschlagen: „Im Vergleich zur Leasingbranche blicken wir auf eine sehr zufriedenstellende Entwicklung der Deutschen Leasing im letzten Geschäftsjahr, zumal wir deutlich positive Zahlen vermelden.“ Denn die Gesellschaft musste im Neugeschäft nur einen Rückgang von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 8,3 Milliarden Euro hinnehmen. Die Branche hatte hingegen im gleichen Zeitraum einen Einbruch von durchschnittlich 29 Prozent zu verschmerzen.

 

Zudem will die Deutsche Leasing auch ihre Auto- und Konsumentenfinanzierung ausbauen. Die Gesellschaft ist mit der Landesbank Berlin und der readybank in Gesprächen über die Zusammenführung der Aktivitäten. Ein Joint Venture sei jedoch frühestens ab dem 1. Januar 2011 möglich. Nähere Details zur Gesellschafterstruktur würden Mitte des Jahres bekannt gegeben. Noch im Dezember war Heitmüller zurückhaltend bei dem Thema Übernahmen gewesen, wollte einen Zukauf damals aber auch nicht ausschließen. Lesen Sie hierzu auch: Deutsche Leasing: eine „Nachfrageklemme“. Die WestLB muss die readybank bis Ende 2011 wegen einer EU-Auflage verkaufen. Ende Februar 2010 hatte LBB-Chef Johannes Evers erklärt, nicht mehr an der readybank und der Westimmo interessiert zu sein. Mehr Infos unter Readybank-Verkauf stockt offenbar oder unter Landesbank Berlin nicht mehr an Westimmo oder Readybank interessiert

 

Quelle: FINANCE

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