Newsletter

Abonnements

Evonik will Immobiliensparte nicht an die Börse bringen

(sap) Die Immobiliensparte des Essener Mischkonzerns Evonik wird nicht an die Börse gehen. „Ein Börsengang steht nicht an und kommt für uns auch nicht in Frage“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft IG BCE, Michael Vassiliadis, der Nachrichtenagentur Reuters. Mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen sagten dazu, Vassiliadis und Evonik-Chef Klaus Engel hätten dies den Beschäftigten bei einer Betriebsversammlung in der vergangenen Woche in Bochum zugesagt. Ein Evonik-Sprecher bestätigte das gegenüber der Agentur. Der Mischkonzern könne aber mittelfristig Anteile des Immobiliengeschäfts an einen langfristig orientierten Investor abgeben.

Evonik will mit der Gewerkschaft IG BCE den drittgrößten deutschen Immobilienkonzern gründen. Die eigene Immobiliensparte soll deshalb mit dem gemeinsam gehaltenen Wohnungsunternehmen THS verschmolzen werden. An THS halten Evonik und IG BCE jeweil 50 Prozent der Anteile.

 

Quellen: Reuters, FINANCE