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Fitch bewertet Amprion mit A-

(akm) Der Stromnetzbetreiber Amprion, bislang im Mehrheitsbesitz des Energieversorgers RWE, hat die Bonitätsnote A- von der Ratingagentur Fitch erhalten. Der Ausblick ist stabil. Das Rating spiegelt Amprions regionale Monopolstellung wider und auch die starke Unternehmensposition als größter Netzbetreiber in Deutschland mit regulierten Kernerträgen. Dennoch weist Fitch auch auf den hohen Bedarf an Investitionen hin, die mit dem Ausbau und der Restrukturierung des deutschen Hochspannungsnetzes einhergehen wird. Bislang finanzierte sich Amprion durch Anleihen der RWE-Aktionäre. Durch den jetzt erfolgten Carve-out (mehr: RWE hat Verkauf von Amprion unter Dach und Fach) wird Amprion zu knapp 75 Prozent von der M31 Beteiligungsgesellschaft gehalten, eine Gruppe von Versicherungen und Pensionsfonds, der CommerzReal sowie kurzzeitig RWE. Die verbleibenen 25 Prozent werden auch weiterhin von RWE gehalten werden. Trotz des künftig höheren Fremdfinanzierungsgrads erwartet Fitch, dass das Finanzprofil von Amprion moderat bleiben und mittelfristig durch Kapitalerhöhungen gestärkt werden wird. Moody’s vergab die vorläufige Note A3 für das Langzeit-Emittenten-Rating von Amprion mit stabilem Ausblick.

 

Quellen: Fitch, FINANCE

 

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