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Gerresheimer begibt Anleihe über 300 Millionen Euro

(sap) Der Spezialverpackungshersteller Gerresheimer hat eine Anleihe über 300 Millionen Euro platziert. Damit haben die Düsseldorfer ihre Refinanzierung erfolgreich abgeschlossen. Der siebenjährige Bond hat einen Zinssatz von 5,00 Prozent. Mit dem Emissionserlös will der Spezialverpackungshersteller eigenen Angaben zufolge bestehende Finanzverbindlichkeiten ablösen. Zudem diene der der allgemeinen Unternehmensfinanzierung, teilte das Unternehmen mit. Die Commerzbank, die Deutschen Bank, die Royal Bank of Scotland und die UniCredit haben die Transaktion als Konsortialführer begleitet. Die Ratingagentur Moody’s hatte vor wenigen Tagen die Anleihe mit der vorläufigen Bonitätsnote Ba1 bewertet. Mehr hierzu unter: Moody’s bewertet geplante Gerresheimer-Anleihe mit Ba1.

Im März dieses Jahres hatte Gerresheimer mit seiner vorzeitigen Refinanzierung begonnen. Im Rahmen dessen haben die Düsseldorfer einen neuen fünfjährigen Konsortialkredit über 400 Millionen Euro vereinbart, der den bestehenden Kredit über ursprünglich 450 Millionen Euro und einer Laufzeit bis 2012/13 ablöst. Damals hatte das MDAX-Unternehmen zudem angekündigt, eine neue Anleihe platzieren zu wollen, um eine bestehende hochverzinsliche Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 126 Millionen Euro vorzeitig zurückzahlen zu können. Die Ratingagenturen Standard & Poor’s und Moody’s hatten Gerresheimer im Februar dieses Jahres heraufgestuft: S&P auf BBB-, Moody’s auf Ba1. Durch diese verbesserte Bonitätseinschätzungen erhält der Düsseldorfer Konzern nun günstigere Konditionen. Lesen Sie hierzu auch: Gerresheimer ordnet Finanzierung vorzeitig neu.

 

Quellen: Gerresheimer, FINANCE

 

 

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