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Gildemeister startet Phase zwei der Kapitalmaßnahmen

(ank) Der Werkzeugmaschinenhersteller Gildemeister hat die zweite seiner geplanten Kapitalmaßnahmen in Angriff genommen und will damit rund 137 Millionen Euro bei seinen Aktionären einsammeln. Wie das Unternehmen mitteilte sollen im Zuge einer 20-prozentigen Kapitalerhöhung zehn Millionen neue Inhaberstückaktien zu einem Bezugspreis von 13,66 Euro ausgegeben werden. Den Aktionären werden die neuen Papiere vom 29. März bis zum 11. April im Verhältnis fünf zu eins zum Bezug angeboten.

 

Bereits vor zwei Woche hatte Gildemeister in einem ersten Schritt eine Kapitalerhöhung von zehn Prozent bei seinem japanischen Kooperationspartner Mori Seiki platziert und dabei rund 83 Millionen Euro kassiert. Damit erhöhte sich der Anteil der Japaner an den Bielefeldern auf 13,6 Prozent von zuvor fünf Prozent. Mit 18,22 Euro je Aktie bezahlte Mori Seiki für die neuen Gildemeister-Titel einen Aufschlag von etwa 27 Prozent auf den Durchschnittskurs.

 

Gildemeister hatte bereits im November angekündigt, Mori Seiki enger an sich binden zu wollen. Über zwei Kapitalerhöhungen soll sich der japanische Wettbewerber rund 20 Prozent an Gildemeister sichern und so die Bielefelder als Ankerinvestor vor feindlichen Übernahmen schützen. Zugleich will Gildemeister mit dem Emissionserlös sein Eigenkapital stärken und die Schulden und Finanzierungsbelastungen deutlich reduzieren.

 

Quellen: Reuters, FINANCE