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GSW plant Börsengang

(akm) Die Berliner Wohnimmobilienfirma GSW will in den kommenden Monaten einen zweiten Anlauf für ihren Börsengang nehmen. Im zweiten Quartal sollen Aktien im Prime Standard der Frankfurter und der Berliner Börse notiert werden. Das Unternehmen, das den Finanzinvestoren Goldman Sachs/Whitehall und Cerberus gehört, schließe auch einen Termin vor Ostern nicht aus, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Damit setzt sich GSW von der Containerreederei Hapag-Lloyd ab, die ihren IPO wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten nach der Katastrophe in Japan und der Situation in Libyen vertagt hatte. Mehr hierzu unter: Presse: Hapag-Lloyd verschiebt Börsengang. Auch GSW hatte seinen Gang an die Börse schon einmal verschoben. Im Mai 2010 hatte die Wohnimmobilienfirma ihren angepeilten IPO vor dem Hintergrund der Staatschuldenkrise in Griechenland abgesagt. Das Volumen des Börsengangs soll früheren Angaben zufolge bei bis zu einer halben Milliarde Euro liegen. Mit dem Emissionserlös aus einer im Zuge des Schritts geplanten Kapitalerhöhung sollen Wohnungen in Berlin gekauft werden. 40 Millionen Euro der Nettoerlöse seien zur Rückzahlung von Steuerschulden eingeplant, heißt es weiter. Als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners werden die Deutsche Bank und Goldman Sachs fungieren.

 

Quellen: GSW, Reuters, FINANCE

 

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