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GSW will im zweiten Quartal an die Börse

(sar) Der Berliner Wohnungskonzern GSW strebt einen Börsengang im zweiten Quartal mit einer Notierung im Prime Standard der Frankfurter Börse sowie an der Berliner Börse an. Das Unternehmen bestätigte damit erstmals offiziell die IPO-Pläne. Vorstellung über den möglichen Emissionserlös teilte GSW nicht mit. Mit dem Geld sollen Schulden abgebaut und die Eigenkapitalbasis gestärkt werden. Begleitet wird der Börsengang von Goldman Sachs und der Deutschen Bank und in zweiter Reihe von Commerzbank, Berenberg und HSBC.

Bereits in den vergangenen Wochen hatte es Gerüchte gegeben, die GSW-Eigentümer Whitehall, ein Fonds von Goldman Sachs, und der Finanzinvestor Cerberus wollten gut die Hälfte des Konzerns an die Börse bringen. Demnach könnte der IPO Kreisen zufolge eine halbe Milliarde Euro bringen (mehr Infos: GSW-Börsengang könnte Berlin bis zu 30 Millionen Euro bringen und Kreise – GSW-Eigner drängen auf Börsengang). Das Ebit der GSW stieg 2009 auf 229 Millionen Euro (2008: 186 Millionen Euro), der Jahresüberschuss stieg von 108 auf 172 Millionen Euro.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

 

 

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Sabine Reifenberger ist Chef vom Dienst der FINANCE-Redaktion. Ihre redaktionellen Themenschwerpunkte sind Restrukturierung, die Transformation der Finanzabteilung und Finanzierungsthemen. Seit 2012 moderiert sie beim Web-TV-Sender FINANCE-TV. Außerdem verantwortet sie den Themenhub FINANCE-Transformation, die Distressed Assets Konferenz und das FINANCE CFO Panel. Die Politologin volontierte bei einer Tageszeitung und schrieb während des Studiums als freie Journalistin unter anderem für das Handelsblatt und die Financial Times Deutschland.

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