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Heckler&Koch will neue Anleihe platzieren

(sap) Der Waffenhersteller Heckler&Koch will eine Unternehmensanleihe begeben, um damit die im Juli 2011 fällig werdende Hochzinsanleihe über 120 Millionen Euro zu refinanzieren. Die Close Brothers Seydler Bank sei bereits mit der Vorbereitung der neuen Anleihe beauftragt worden, teilte das Unternehmen aus Oberndorf mit. Der Waffenhersteller rechnet damit, dass der Prozess voraussichtlich zum Ende des 2. Quartals 2011 abgeschlossen sein werde. Das Emissionsvolumen soll Unternehmensangaben zufolge aufgrund der guten Geschäftsentwicklung und der vorhandenen Barreserven unter dem der bestehenden Anleihe liegen. Aktuell ist ein Volumen von 100 Millionen Euro geplant, die Laufzeit soll zwischen fünf und sieben Jahren liegen. Der Bond soll institutionellen Investoren in Deutschland und dem europäischen Ausland sowie voraussichtlich deutschen Privatanlegern angeboten werden, heißt es weiter. Heckler&Koch beabsichtigt zudem, einen Teil der bestehenden Anleihe aus seinen liquiden Mitteln zurückzuzahlen. Das heute durch S&P vorgenommene Downgrade des Unternehmensratings sei ausschließlich durch die noch nicht abgeschlossene Refinanzierung verursacht. Die Ratinagentur hatte den Waffenhersteller kurz zuvor auf CCC– herabgestuft und vor wahrscheinlichen Zahlungsausfällen gewarnt. Bereits im November vergangenen Jahres hatte S&P Heckler&Koch auf CCC+ herunter gestuft. Die Begründung war damals, dass die Refinanzierung der im Juli 2011 fälligen Anliehe zum damaligen Zeitpunkt noch nicht endgültig fixiert sei. Lesen Sie hierzu auch: S&P setzt Heckler & Koch-Rating herab.

 

Quellen: Heckler&Koch, S&P, FINANCE

 

Mehr hierzu unter:

Heckler&Koch verhandelt Refinanzierung