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HeidelCement will Banken billigere Kredite abtrotzen

Der hoch verschuldete Baustoffkonzern HeidelbergCement will seinen Banken günstigere Kredite abringen. Der Konzern, der 2009 mit einer Kapitalerhöhung zum Befreiungsschlag ansetzte, sei inzwischen in einer besseren Verhandlungsposition, sagte Finanzchef Lorenz Näger am Donnerstag in Heidelberg. Mit den zu Jahresbeginn begebenen Anleihen seien die Bankdarlehen auf nunmehr 700 Millionen Euro reduziert worden. “Was die Finanzierung angeht, befindet sich das Unternehmen in einem ausgezeichneten Zustand.” Nun müsse sich der weltweit viertgrößte Zementhersteller von den enormen Zinslasten befreien und sich neue Spielräume schaffen. Insgesamt drücken gut acht Milliarden Euro Schulden den Konzern (dazu: Fitch gibt HeidelbergCement-Anleihen die Note BB--).

 

Deshalb solle der strenge Sparkurs fortgesetzt werden, kündigte Vorstandschef Bernd Scheifele an. Er peilt 2010 zusätzliche Einsparungen von 300 Millionen Euro ein. Dabei setzt er nicht nur auf geringere Zinslasten, sondern will auch den Personalabbau fortsetzen – etwa im Verwaltungsbereich in den USA. Für die deutschen Standorte gebe es derzeit keine solchen Pläne. 2009 schrumpfte die Zahl der Beschäftigten bei HeidelbergCement auf rund 53.000 von knapp 61.000 im Jahr 2008.

 

Quelle: Reuters

 

 

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