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Hella sichert sich 400-Millionen-Kreditfazilität

(ank) Der Automobilzulieferer Hella KGaA Hueck & Co., Lippstadt, hat sich einen Kontokorrentkredit im Volumen von 400 Millionen Euro gesichert. Das Unternehmen löst damit eine existierende Kreditlinie im Volumen von 650 Millionen Euro ab, die am 23. August 2010 ausläuft. Das Darlehen, das in verschiedenen Währungen in Anspruch genommen werden kann und über zwei Jahre läuft, ist als Forward-Start-Fazilität strukturiert – ein Novum auf dem deutschen Markt. Es räumt dem Schuldner die Option ein, eine in Höhe und Laufzeit vorab vereinbarte Kreditlinie zu ziehen, wenn ein bereits bestehendes Darlehen ausläuft. Konsortialführer sind Deutsche Bank, Dresdner Kleinwort und Royal Bank of Scotland sowie HSBC Trinkaus & Burkhardt.

 

Hella produziert unter anderem Beleuchtungssysteme und -komponenten für die Automobilindustrie und gehört zu den 100 größten Industrieunternehmen Deutschlands. Im Geschäftsjahr 2007/08 (31. Mai) erzielte Hella Umsätze von 3,9 Milliarden Euro und ein EBIT von 203 Millionen Euro. Sowohl die Syndizierung an sich als auch die Höhe des Darlehens sind angesichts der Probleme in der Automobilindustrie und bei den Banken bemerkenswert.

 

Quellen: Deutsche Bank, Dresdner Kleinwort, HSBC, RBS, FINANCE

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