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Hochtief-Tochter Leighton kündigt Kapitalerhöhung an – Hochtief-Chef Herbert Lütkestratkötter geht

(sap) Leighton Holdings, die australische börsennotierte Tochtergesellschaft des Baukonzern Hochtief, hat eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrechten angekündigt. Der Essener Baukonzern werde entsprechend seiner Beteiligungsquote an Leighton daran teilnehmen. Hochtief hält rund 55 Prozent an dem australischen Bauunternehmen. Leighton will mit den Erlöse aus der Kapitalerhöhung in Höhe von 757 Millionen Australischen Dollar (rund 550 Millionen Euro) seine Bilanzrelationen verbessern und zusätzlichen finanziellen Bewegungsspielraum für das Wachstum schaffen. Darüber hinaus will das Unternehmen dadurch dem Investmentgrade Credit-Rating näher kommen.

 

Hochtief-Chef Herbert Lütkestratkötter streicht zudem im Kampf gegen ACS die Segel und gibt seinen Posten auf der Hauptversammlung am 12. Mai ab. Vorstandsmitglied Frank Stieler soll Lütkestratkötter beerben. Stieler gehört seit März 2009 dem Hochtief-Führungsgremium an und leitet bislang den neu geschaffenen Europa-Bereich des Konzerns. Lütkestratkötter hatte lange erbittert um die Unabhängigkeit von Hochtief gekämpft. Zuletzt verhandelte er mit Großaktionär ACS über einen Vertrag, der das Zusammenleben in der Zwangsehe mit dem spanischen Angreifer regeln soll. Mitte März hatte schon Hochtief-Vorstandsmitglied Peter Noe, zuständig für die Hochtief-Sparte Concessions, mitgeteilt, dass er von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch mache. Er wird sein Mandat zum 10. September 2011 niederlegen. Mehr hierzu unter: Hochtief-Vorstand Noe kündigt nach ACS-Übernahmeschlacht

 

Quellen: Hengeler Mueller, Reuters, Handelsblatt, FINANCE

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