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HSH spart sich S&P – Zwei Ratings reichen

Die HSH Nordbank spart sich die Ausgaben für eine dritte Ratingagentur und lässt den Vertrag mit Standard & Poor’s auslaufen. Intensive Gespräche mit Geschäftspartnern und Investoren hätten ergeben, dass für die Landesbank zwei Ratings ausreichend seien, teilte das Institut am Montag mit. Künftig bestellt die HSH nur bei Moody’s und Fitch eine Einschätzung ihrer Kreditwürdigkeit.

 

Unter den drei Agenturen hatte S&P die Nordbank zuletzt am schlechtesten eingestuft: Die Analysten bewerteten die langfristigen unbesicherten Verbindlichkeiten der HSH mit “BBB+” mit negativem Ausblick. Moody’s schrieb der HSH ein “A3” ins Zeugnis, Fitch ein “A”. “Ein BBB-Rating macht es für Banken relativ schwierig und teuer, sich zu refinanzieren”, sagte Equinet-Analyst Philipp Häßler.

 

Die Bank begründete den Verzicht auf S&P mit ihrem Schrumpfkurs und den Kosten des Ratings. “Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung stellt die HSH Nordbank alle vertraglichen Beziehungen auf den Prüfstand”, erklärte die Landesbank. Ratingagenturen werden von den Unternehmen bezahlt, die sie bewerten. Mit dem Schritt spart die HSH Kreisen zufolge mehrere 100.000 Euro.

 

Quelle: Reuters

 

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