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Immobilienkonzern IVG erwägt Antrag auf Staatshilfe

(mih) Der Immobilienkonzern IVG denkt darüber nach, eine staatliche Kreditbürgschaft in Höhe von 300 Millionen Euro zu beantragen. Als Alternative prüft der Vorstand einen Kredit, der zur Hälfte von einer Geschäftsbank, zur anderen Hälfte von der KfW gestellt werden soll. Presseberichten zufolge führt die IVG-Führung darüber bereits Gespäche mit der Prüfgesellschaft PriceWaterhouseCoopers, die die Bundesregierung in diesen Fragen berät.

 

Die IVG hatte sich erst vor einigen Wochen mit einem Konsortium aus elf Banken unter Federführung der Dresdner Bank auf eine Verlängerung einer Kreditlinie im Volumen von 1,3 Milliarden Euro verständigt. Demnächst wird jedoch erneut ein Kredit über mehr als 300 Millionen Euro fällig. Daneben lasten hohe Ausgaben für Neubauprojekte wie das Airrail Center am Frankfurter Flughafen auf der IVG-Bilanz, in der rund 5,5 Milliarden Euro Schulden stehen. Um die Liquiditätslage zu verbessern, will der Bonner Konzern in diesem Jahr zahlreiche Immobilien verkaufen und damit rund 680 Millionen Euro einnehmen.

 

Quellen: Die Welt, FINANCE

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Michael Hedtstück ist Chefredakteur von FINANCE-Online und FINANCE-TV und verantwortet die Online-Aktivitäten des FINANCE-Magazins. Er ist zweifacher Träger des Deutschen Journalistenpreises.

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