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Infineon will für Zukäufe Schulden in Kauf nehmen

(cow) Der Münchener Technologiekonzern Infineon will zur Finanzierung weiterer Zukäufe offenbar auch einen höheren Verschuldungsgrad hinnehmen. “Wir wollen zu den Konsolidierern und nicht zu den Konsolidierten gehören”, zitiert die FTD (Montagsausagbe) den Infineon-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Ziebart. “Wir werden auch dann Zukäufe ins Auge fassen, wenn wir nicht in nächster Zeit große Qimonda-Aktienpakete verkaufen. Wenn wir eine sinnvolle Übernahme sehen, können wir jederzeit auch über andere Finanzierungsmöglichkeiten nachdenken. Wir verfügen über ausreichend Kreditlinien”, heißt es in dem Bericht weiter.

Bislang hatte Infineon das Credo ausgegeben, Zukäufe nur mit den Erlösen aus dem Verkauf von Qimonda-Anteilen zu finanzieren. Die Infineon-Speicherchiptochter ist seit dem vergangenen Jahr mit 14 Prozent ihrer Anteile an der New Yorker Börse notiert, der Rest der Anteile liegt weiterhin bei der Münchener Muttergesellschaft.

Im August 2007 hatte Infineon die Übernahme des Mobilfunkgeschäfts des US-Konkurrenten LSI für mindestens 330 Millionen Euro angekündigt.

 

Weitere Berichterstattung zum Thema:

Infineon übernimmt LSI-Mobilfunk-Geschäft

 

Quellen: FTD, FINANCE

 

 

 

 

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