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IPO: Softwareschmiede RIB drängt es Anfang Februar an die Börse

Die Stuttgarter Softwarefirma RIB wagt sich Anfang Februar an die Börse. Investoren könnten bis zu 15,7 Millionen Aktien zeichnen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Rund 9,8 Millionen Anteilsscheine stammten aus einer Kapitalerhöhung, der Rest einschließlich einer Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) aus dem Besitz der Altaktionäre. Die Bezugsfrist für die bestehenden Anteilseigner läuft bis 7. Februar. Die Schwaben streben eine Notierung im streng regulierten Prime Standard an.

 

Durch den Schritt erhofft sich die Softwareschmiede Erlöse von rund 90 Millionen Euro, die endgültige Preisspanne wird erst nach einer Werbetour am Anfang Februar festgelegt. Mit dem Geld will das 1961 gegründete Unternehmen, das sich auf Programme für die Bauindustrie spezialisiert hat, sein Geschäft ausweiten und die weitere Produktentwicklung finanzieren. RIB hatte ursprünglich eine Notiz in Hongkong erwogen, im September aber den Zulassungsantrag mit Verweis auf eine positive Entwicklung der Baubranche und Börsen in Europa zurückgezogen. Anteilsscheine der Firma sind bereits im Freiverkehr der Börse Hamburg gelistet. Begleitet wird das Initial Public Offering (IPO) von der UBS, mit von der Partie sind auch die Berenberg Bank und equinet Bank. Im ersten Halbjahr steigert RIB seinen Umsatz um 31 Prozent auf 18,9 Millionen Euro, das operative Ergebnis verdoppelte sich nahezu auf 7,2 Millionen Euro.

 

Quelle: Reuters