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Klausner zahlt Anleihegläubiger aus

(akm) Der österreichische Sägekonzern Klausner zahlt seinen Anleihegläubigern ihr Restgeld aus. Nach dem Bau des fünften Werkes in Bayern, finanziert mit einer Anleihe über 125 Millionen Euro, brach der Absatzmarkt USA durch die Wirtschaftskrise zusammen und damit auch Klausners Imperium, heißt es bei Wirtschaftsblatt.at.

Als Teil des Restrukturierungsprogramms wurden bereits die Werke der Unternehmensgruppe in Wismar und Landsberg am Lech sowie ein Grundstück am Werksstandort Adelebsen an die russische Ilim Timber Industry verkauft (Klausner-Gruppe verkauft Werke an russischen Holzproduzenten). Die Maschinen und Anlagen am Werksstandort Adelebsen gingen an den schwedischen Konzern Södra (Södra Timber erwirbt Klausner Holz Niedersachsen). Der Erlös wird nun zur Restrukturierung und zur Tilgung der Finanzverbindlichkeiten verwendet. Der Rückkauf der Anleihe wird voraussichtlich zwischen dem 24. und 30. November erfolgen. Für die 125 Millionen, die gezeichnet wurden, gibt es jetzt 23 Millionen Euro.

 

Quellen: Wirtschaftsblatt.at, FINANCE