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KPS nimmt Deutschland ins Visier

(mad) KPS Capital Partners hat Anfang 2011 hat eine Niederlassung in Frankfurt am Main eröffnet. Der 2,6 Milliarden Dollar schwere US-Turnaround-Fonds blickt in den Vereinigten Staaten auf eine beinahe zwanzigjährige Historie zurück. Die deutschen Aktivitäten des US-Fonds leitet Florian Almeling (40), der früher u.a. bei Alcosa Capital, Sal. Oppenheim und der Deutschen Bank tätig war. „KPS will grundsätzlich Mehrheitsanteile an Unternehmen in Restrukturierungssituationen erwerben“, sagt Almeling. „Dazu zählen Unternehmen, denen ein starkes Management fehlt oder die vor besonderen Herausforderungen stehen.“ Der Investitionsfokus ist weitgefasst und geht von cashflow-negativen Unternehmen bis zu underperforming Carve-out’s. „Wir investieren zwischen 20 und 150 Millionen Euro Eigenkapital pro Transaktion“, sagt Almeling. Nur in Ausnahmefällen erwirbt KPS auch notleidende Kredite, allerdings nur, wenn es einen klaren Weg in die Mehrheit des Eigenkapitals gibt. Der US-Fonds hat beispielsweise Waterford Wegdwood übernommen, dessen frühere Tochter der Porzellanhersteller Rosenthal war.

 

Quellen: KPS, FINANCE

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