Newsletter

Abonnements

Kreise – Continental erwägt Verschiebung von Hochzinsanleihe

(ank) Der Automobilzulieferer Continental stößt am Kapitalmarkt Kreisen zufolge auf weniger Interesse für seine Hochzinsanleihe als erhofft. Daher erwäge der Konzern eine Verschiebung der Platzierung. Ursprünglich wollte der Hannoveraner Konzern die Emission bis Mitte Februar abschließen. Wie es heißt, könne Conti aktuell nur eine statt der geplanten zwei Milliarden Euro platzieren. Zudem würde die Laufzeit eher bei drei bis vier als den geplanten sieben bis acht Jahren liegen. Auch die Hoffnung auf eine Verzinsung von weniger als acht Prozent hätte sich zerschlagen. Eine offizielle Stellungnahme dazu lehnte Continental ab.

 

Mit der Hochzinsanleihe will Conti Kredite ablösen und die Zeit bis zur Rückzahlung seiner Verbindlichkeiten strecken. Erst vor wenigen Tagen hatte das Unternehmen durch die Ausgabe neuer Aktien rund 1 Milliarde Euro aufgenommen (Continental beschließt Kapitalerhöhung um 1 Milliarde Euro). Nach Informationen eines Insiders sollte der Prospekt für die Kapitalerhöhung auch für die Anleihe genutzt werden. Die darin genannten Neunmonatszahlen können aber nur innerhalb einer Frist von 135 Tagen verwendet werden. Danach müssten die Wirtschaftsprüfer erneut die Richtigkeit der jüngsten Unternehmenszahlen testieren.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

Augenöffner für Finanzentscheider
Inside Corporate Banking: Die Serie zum Banken-Survey 2022
Jetzt Insights sichern »
Jetzt lesen »
Inside Corporate Banking: Die Serie zum Banken-Survey 2022