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Kreise: Rodenstock bekommt von Banken zweite Chance

(sar) Der verschuldete Brillenhersteller Rodenstock bekommt womöglich noch einmal Fremdkapital von den Gläubigerbanken. Das berichtet Reuters unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Personen. Als Größenordnung seien 30 bis 40 Millionen Euro angedacht.

Als Gegenleistung würden die Banken einen Teil des Verkaufserlöses bekommen, sollte Rodenstock in einigen Jahren den Besitzer wechseln. Bei dieser Überbrückungslösung würde der Finanzinvestor Bridgepoint Eigentümer von Rodenstock bleiben. Rodenstock muss Schulden von 300 Millionen Euro refinanzieren. Ein geplanter Verkauf des Unternehmens an den Investor Trilantic war im Herbst abgebrochen worden (mehr dazu: Rodenstock-Verkauf an Trilantic gescheitert). Hinter Trilantic steht der südafrikanische Milliardär Johann Rupert, der auch Hauptaktionäre beim Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont ist. Rodenstock, Bridgepoint und die Banken lehnten eine Stellungnahme zu den laufenden Verhandlungen ab. Eine grundsätzliche Einigung soll spätestens zu Beginn des kommenden Jahres erreicht sein.

 

Quellen: Reuters, FINANCE