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Lufthansa erlöst mit Umtauschanleihe 234 Millionen Euro

(akm) Die Lufthansa nutzt ihren Anteil an der US-Fluglinie JetBlue zur Geldbeschaffung. Deutschlands größte Fluglinie hat eine Umtauschanleihe mit Fälligkeit 2017 ausgeben, die nach Wahl der Anleihegläubiger in Aktien von JetBlue umgetauscht werden kann. Die Anleihe wurde im Rahmen einer institutionellen Privatplatzierung emittiert und brachte der Lufthansa 234 Millionen Euro ein. Das Papier soll jährlich mit 0,75 Prozent verzinst werden. Es kann laut Lufthansa in bis zu 46,7 Millionen JetBlue-Stammaktien umgetauscht werden, das entspricht dem gesamten Anteil der Lufthansa an dem Billigflieger von knapp 16 Prozent. Alternativ können die Besitzer der Anleihe statt der JetBlue-Papiere auch Geld erhalten. Das kann die Lufthansa entscheiden. Die Erlöse der Emission sollen für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.

Die Lufthansa war vor vier Jahren bei JetBlue eingestiegen, um ihren Passagieren in den USA mehr Anschlussflüge bieten zu können. Der nun mögliche Rückzug auf Raten passt in den neuen Kurs des Konzerns. Die deutsche Airline sortiert seit 2011 Geschäfte und Beteiligungen aus, die unprofitabel sind oder keinen strategischen Wert haben. Zuletzt war das die britische Tochter BMI, die an den British-Airways-Mutterkonzern IAG geht (mehr: Vertrag unterschrieben: British Midland geht an International Airlines Group).

 

Quellen: Reuters, Lufthansa, FINANCE

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