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Moody’s gibt geplantem Hybrid von EnBW Baa1-Rating

(sap) Die Ratingagentur Moody’s bewertet die geplante Hybridanleihe der EnBW, die 2072 fällig wird, mit der langfristigen Bonitätsnote Baa1, setzte aber das Rating unter Beobachtung für ein mögliches Downgrade. Dies stünde im Einklang mit dem Ausblick des Unternehmensratings des Energieversorgers, erklärte die Agentur in einer Mitteilung. Volumen und Abschluss des Hybrids hingen von den Marktbedingungen ab.

Das Rating des Hybrids ist zwei Stufen unterhalb von EnBWs lanfgristigen Rating von A2. Die Agentur begründet diesen Unterschied mit den Charakteristika eines Hybrids. Er habe eine sehr lange Laufzeit (60 Jahre), sei stark nachrangig und EnBW habe die Wahl die Kuponzahlungen aufzuschieben.

Die deutschen Energiekonzerne geraten wegen der Energiewende der Budnesregierung zunehmend unter Druck. RWE hat ebenfalls angekündigt zusätzlich zu den beschlossenen Eigenkapitalmaßnahmen noch Hybridkapital aufnehmen zu wollen. Bis Ende nächsten Jahres sollen so bis zu 2 Milliarden Euro eingenommen werden. Mehr hierzu unter: RWE will zusätzlich bis zu 2 Milliarden Euro an Hybridkapital aufnehmen. Der Versorger hatte bereits im September vergangenen Jahres eine Hybridanleihe in Höhe von 1,75 Milliarden Euro begeben. Es war damals die erste in der Unternehmensgeschichte des Stromkonzerns. Lesen Sie hierzu auch: RWE begibt erste Hybridanleihe in der Unternehmensgeschichte.

 

Quellen: Moody’s, FINANCE

 

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