Newsletter

Abonnements

NordLB verbessert Kapitalausstattung

Die drittgrößte deutsche Landesbank NordLB werde bereits bis 2015 die höheren Anforderungen an die Kapitalausstattung der Banken (Basel III) erfüllen, sagte Bankchef Gunter Dunkel am Montag in Hannover. Die längeren Übergangsfristen bis 2019 werde die Bank nicht ausnutzen. Die NordLB wolle die vorgeschriebene harte Kernkapitalquote von sieben Prozent bereits vier Jahr früher erreichen, sagte Dunkel. Eine Zufuhr von frischem Geld soll es dabei nicht geben.

Ein Kernpunkt des Kapitalstärkungsprogramms ist die Vereinbarung der Träger – Landesregierung und Sparkassen -, stille Einlagen und andere Kapitalinstrumente in Höhe von 1,2 Milliarden Euro in hartes Kernkapital umzuwandeln. Die Träger wollen dabei grundsätzlich weiterhin “auf Augenhöhe” agieren, die Anteilsverhältnisse sollen sich nicht ändern. Ferner will die Bank ihre Risikopapiere auf 90 Milliarden Euro begrenzen – ohne Gegensteuern würden sie bis 2015 auf 96 Milliarden steigen. Dadurch werde der Mindestbedarf an Kernkapital reduziert. Hinzu kommen Verkäufe. Mehrere Beteiligungen – wie die skandinavische Bank DnB Nord – hatte die NordLB bereits 2010 abgestoßen. Bis 2015 sollen weitere Verkäufe erneut 600 Millionen Euro Entlastung bringen. Außerdem sollen Gewinne in Höhe von insgesamt mindestens 800 Millionen Euro wiederangelegt werden – 300 Millionen schon aus dem Abschluss 2010.

 

Quelle: dpa-AFX

Augenöffner für Finanzentscheider
Inside Corporate Banking: Die Serie zum Banken-Survey 2022
Jetzt Insights sichern »
Jetzt lesen »
Inside Corporate Banking: Die Serie zum Banken-Survey 2022