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Presse: Privatbank Merck Fink möglicherweise vor Börsengang

(sap) Nach dem gescheiterten Verkauf an die indische Investmentgesellschaft Hinduja-Gruppe loten laut einem Zeitungsbericht die Eigentümer der Münchener Privatbank Merck Fink & Co. weitere Optionen aus. Offenbar sei ein Börsengang die bevorzugte Alternative, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Donnerstagsausgabe unter Berufung auf Finanzkreise. Die Bank wollte sich dazu nicht äußern.

Mitte März war der Verkauf von KBL European Private Bankers, den luxemburgischen Eigentümer von Merck Finck, an Hinduja überraschend geplatzt. Der Finanzmarktregulierer in Luxemburg hatte der Übernahme nicht zugestimmt. Diese hegte anscheinend den Verdacht, die Hinduja-Gruppe wolle den KBL-Erwerb mit Hilfe von Schwarzgeld finanzieren. Der Kaufpreis hätte 1,35 Milliarden Euro betragen. Mehr hierzu unter: Verkauf der Privatbank Merck Finck geplatzt. KBL gehört zur belgischen Bankengruppe KBC.

 

Quellen: F.A.Z., dpa-AFX, FINANCE