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Private-Equity-Investoren wählerischer

(ank) Wegen hoher Kosten und enttäuschender Renditen wollen Private-Equity-Anleger ihre Investitionen in Dachfonds künftig zurückfahren und ihre Beziehungen zu Fondsmanagern diversifizieren. Das ist ein Ergebnis des gerade veröffentlichten Global Private Equity Barometer von Coller Capital, das zwei Mal im Jahr über die Pläne und Meinungen von institutionellen Private-Equity-Anlegern (Limited Partners) weltweit berichtet. Demnach verweigern insbesondere europäische Investoren vermehrt den Abschluss neuer Verträge mit Managern von Private-Equity-Fonds (General Partners), zu denen bereits Geschäftsbeziehungen bestehen.

 

Viele Limited Partners, die für Unternehmens- und öffentliche Pensionsfonds arbeiten, sind zudem der Ansicht, gegenwärtig nicht ihre Renditen zu maximieren. Der Grund dafür sei oftmals Personalmangel. Gleichwohl ist das Vertrauen in die Assetklasse Private Equity nach wie vor groß: Ein Drittel der Limited Partners plant, die Zielvorgaben für Private-Equity-Investitionen im kommenden Jahr zu erhöhen, potentielle Engagements aber direkt mit den von ihnen bevorzugten General Partners einzugehen. Jeder Dritte Private-Equity-Anleger erwartet in den kommenden drei bis fünf Jahren Nettoerträge von 16 Prozent p.a. oder mehr.

 

Quellen: Coller Capital, FINANCE