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Renova erhält Kreditlinie über 2 Milliarden Franken

(akm) Der russische Oligarch Viktor Vekselberg hat sich von sechs Banken eine Kreditlinie in Höhe von zwei Milliarden Schweizer Franken (1,6 Milliarden Euro) gesichert. Die Kredite werden für die Refinanzierung bestehender Schulden sowie für allgemeine Geschäftszwecke von Vekselbergs Beteiligungsholding Renova verwendet.

Zu den beteiligten Instituten gehören die beiden österreichischen Geldhäuser Bank Austria und Raiffeisen. Letztere ist sowohl mit der neu fusionierten Raiffeisen Bank International (RBI) als auch mit ihrer russischen Tochter ZAO Raiffeisenbank vertreten. Außerdem sind bei dem in vier Tranchen mit Laufzeiten zwischen vier und sieben Jahren aufgeteilten Kredit noch die Credit Suisse, die niederländische ING, die russische Sberbank sowie Natixis mit an Bord. Sowohl Bank Austria als auch Raiffeisen betonen, dass es mit Renova schon langjährige Geschäftsbeziehungen gibt. Eine andere Geschäftsbeziehung zwischen em Oligarchen und Österreich wurde dagegen Ende Dezember beendet. Gemeinsam mit Vekselberg bildeten die beiden Investoren Ronny Pecik und Georg Stumpf eine aktienrechtliche Gruppe beim Schweizer Industrieunternehmen OC Oerlikon. Alle drei waren in Kritik geraten, weil sie beim Kauf von Oerlikon-Aktien gegen Meldepflichten verstoßen haben sollen. Das Schweizer Bundesstrafgericht sprach Pecik, Stumpf und Vekselberg jedoch von dem Verdacht frei.

 

Quellen: Wirtschaftsblatt.at, FINANCE