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SAF-Holland nimmt bei Kapitalerhöhung netto knapp 140 Millionen Euro ein

(sap) Der LKW-Zulieferer SAF-Holland hat seine Kapitalerhöhung vollzogen. Bei einem Angebotspreis von 7,00 Euro je Aktie fließen dem Unternehmen knapp 140 Millionen Euro als Nettoemissionserlös zu. Das Unternehmen hat insgesamt rund 20,5 Millionen Aktien bei institutionellen Anlegern platziert und damit sein Grundkapital nahezu verdoppelt. Mit dem Erlös will SAF-Holland Kreditverbindlichkeiten zurückzahlen und seine Eigenkapitalbasis stärken. Die Aktien wurden unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben. 5 Prozent der Wertpapiere unterliegen einem Rücktrittsvorbehalt („claw back“) und werden Privatanlegern in Deutschland öffentlich angeboten. Die Commerzbank und die UniCredit haben die Transaktion als Joint Global Coordinators begleitet.

SAF-Holland hatte Ende Februar verkündet, eine Kapitalerhöhung durchführen zu wollen. Lesen Sie hierzu auch: SAF Holland erhöht Kapital um mindestens 90 Millionen Euro. Allerdings war damals der Zeitpunkt noch unklar. Das Unternehmen nannte damals Oktober dieses Jahres als spätesten Zeitpunkt für Transaktion. Der Lkw-Zulieferer hat seinen Sitz in Luxemburg und stellt Achssystemen, Sattel- und Anhängerkupplungen für Lastwagen und Anhänger her. Weltweit beschäftigt er rund 2.800 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr erzielte das SDAX-Unternehmen rund 630 Millionen Euro.

 

Quellen: Noerr, FINANCE

 

 

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