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Schaeffler braucht offenbar Kapitalspritzen, Conti will Kredite neu verhandeln

(mco) Einem Pressebericht zufolge benötigt Schaeffler kurzfristig eine Eigenkapitalzufuhr von 4 bis 7 Milliarden Euro. So zitiert das Handelsblatt aus einer Analyse der Investmentbank Perella Weinberg, die am Mittwoch auf der Conti– Aufsichtsratssitzung präsentiert worden sein soll. Die Kapitalnot sei eine Folge der wackelnden Conti-Übernahme. Nach Schätzungen der Banker liege die Nettoverschuldung Schaefflers zu EBITDA bei 6:1. Üblicherweise gelten schon 3:1 als kritisch.

Zugleich wurde bekannt, dass Conti offenbar seine VDO– Kredite neu verhandelt. Das Wall Street Journal will von Insidern erfahren haben, dass die Hannoveraner möglichen Vertragsverletzungen duch Neubestimmung der Covenants vorbeugen wolle. Unklar blieb, mit welchen Banken Conti verhandle. Schwierigkeiten würden nicht erwartet. Conti hatte 11 Milliarden Euro aufgenommen.

 

Quellen: Handelsblatt, WSJ, FINANCE

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