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Schieder arbeitet an einer Brückenfinanzierung – Insolvenz droht

(mad) Schieder Möbel (Umsatz 2005: 950 Millionen Euro) arbeitet mit Hochdruck an einer Brückenfinanzierung, heißt es heute in einem Pressestatement des Unternehmens. Europas größter Möbelhersteller hat gleichzeitig vorsorglich einen Insolvenzantrag gestellt – laut Presseberichten für die Tochter PM Möbel Steinheim.

Der Konzern soll schon im vergangenen Jahr Financial Covenants gebrochen haben. Daraufhin musste der Finanzchef und CEO Samir Jajjawi das Unternehmen verlassen. Schieder hatte Mitte 2005 eine ambitionierte Finanzierung aufgebaut. Dazu zählten ein syndizierter Kredit, der bei Banken platziert wurde, und zwei nachrangige Anleihen, die u.a. bei Hedgefonds privat platziert wurden. Hinzu kommt Genussscheinkapital über 30 Millionen von Ge|mit, dem Genusscheinfonds der DZ Bank und der Buchanan Capital Group. Die horrenden Kapitalkosten sollen dem Konzern zu schaffen gemacht haben. Die Gespräche mit den Kreditinstituten sollen noch heute Abend abgeschlossen werden.

 

Quellen: Schieder Möbel, Handelsblatt, FINANCE

 

 

 

 

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