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Schiesser will es ohne Joop schaffen

Die Zusammenarbeit zwischen dem Wäschehersteller Schiesser und dem Modemacher Wolfgang Joop (66) ist geplatzt. Der aktualisierte Markenauftritt und die Entwicklung der neuen Kollektion seien bereits so weit abgeschlossen, dass es wenig Spielräume für das Engagement des Designers gebe, erklärte Vorstandssprecher Rudolf Bündgen am Freitag in Radolfzell die Absage.

Die Entscheidung sei im Einverständnis mit Joop getroffen worden. Der Potsdamer Modemacher wollte Schiesser als Berater und Kreativdirektor zur Seite stehen. Kurz vor dem Jahreswechsel hatte Joop noch von einem mehrjährigen Engagement gesprochen. Inzwischen jedoch kümmert er sich wieder verstärkt um sein eigenes Modelabel Wunderkind: Er will die Anteile des Investoren-Ehepaares Hans-Joachim und Gisa Sander übernehmen, die ihre 65 Prozent an den Finanzinvestor Clemens Vedder verkauft haben (Presse: Miteigner von Joops Modelabel wollen verkaufen). Nach Angaben seines persönlichen Sprechers Edwin Lemberg soll dies in Kürze geschehen.

 

Quelle: dpa-AFX

 

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