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SMA-Solar-Rivale Solutronic will noch im November an die Börse

Das junge Solartechnik-Unternehmen Solutronic will mit seinem Börsengang noch in diesem Monat bis zu 23 Millionen Euro einnehmen. Von Dienstag an haben die Anleger bis zum 23. November Zeit, 1,84 Millionen Aktien des Wechselrichter-Entwicklers aus Köngen bei Stuttgart zu zeichnen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die Papiere werden zu 11,00 bis 12,50 Euro angeboten, das 2004 gegründete Unternehmen wird so mit 66 Millionen bis 75 Millionen Euro bewertet. Solutronic will sich als alternativer Lieferant zum Marktführer SMA Solar positionieren.

 

Das Unternehmen entwickelt und vertreibt seine Produkte – das Herz einer Photovoltaik-Anlage – selbst, lässt sie aber von Elektronik-Herstellern produzieren. In den ersten neun Monaten setzte Solutronic 16,6 Millionen Euro um.

 

Solutronic fließen beim Börsengang bis zu 5,9 Millionen Euro zu, der Rest geht an die Altaktionäre, Firmengründer Wieland Scheuerle und die Stuttgarter Beteiligungsgesellschaft EKK. Die Erstnotiz ist für den 25. November vorgesehen. Solutronic soll zunächst im schwach regulierten Entry Standard notiert werden. Begleitet wird der Börsengang von der Equinet Bank. Scheuerle will mit 57,5 Prozent die Mehrheit behalten, der Streubesitz soll knapp 31 Prozent betragen.

 

Quelle: Reuters

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