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S&P dämpft Hoffnung auf höhere Bonitätsnote für HeidelbergCement

Die Ratingagentur S&P hat Hoffnungen auf eine baldige Verbesserung der Bonitätsnote des Baustoffherstellers HeidelbergCement gedämpft. Die Agentur nahm ihren Ausblick für die Verbindlichkeiten am Montag auf “stabil” von zuvor “positiv” zurück. Eine Anhebung der mit “BB” bestätigten Bonitätsnote könne erfolgen, wenn der zuletzt bei den Gläubigern noch mit netto knapp 8,5 Milliarden Euro in der Kreide stehende Konzern den Schuldenabbau beschleunige und sich beispielsweise schneller als erwartet von Beteiligungen trenne. Vor dem Jahr 2013 sei mit keiner Erholung der Baustoff-Branche zu rechnen, eine frühere Erholung könne sich daher ebenfalls positiv bei der Bonitätsbewertung niederschlagen.

 

HeidelbergCement hat sich nach einer teuren Einkaufstour in den vergangenen Jahren die Rückkehr zu einem Investment-Grad-Rating auf die Fahnen geschrieben, was die Finanzierungskosten reduzieren würde. Davon trennen den Konzern derzeit zwei Stufen auf der Bonitätsskala bei S&P. Wegen der Preissprünge bei Energie und Personal verpufften die jüngsten Preisanhebungen beim Zement-Verkauf. Um die geschrumpfte Gewinnmarge wieder aufzupäppeln, kündigte der Konzern bereits für das Frühjahr 2012 weitere Preiserhöhungen und eine Fortsetzung des Sparkurses an.

 

Quelle: Reuters

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