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Sparkassen: WestLB-Abwicklung liegt im Zeitplan

(sap) Die Abwicklung der WestLB liegt nach den Worten des Präsidenten des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbands (RSGV), Michael Breuer, im Zeitplan. “Wir können davon ausgehen, dass bis Mitte des Jahres alle übrigen Punkte geklärt sind”, sagte Breuer am Montagabend auf der Jahrespressekonferenz des Verbands. Die Übernahme der WestLB-Verbundbank durch die Helaba und deren Finanzierung durch die Sparkassen sei wie von der EU vorgegeben bis Mitte des Jahres sicher.

 

Allerdings stehen Breuer zufolge noch viele Verhandlungen zwischen WestLB-Eignern, Bund und Helaba aus. Zudem gilt es wegen der vorgezogenen Neuwahlen in NRW als unsicher, ob das Land bis zum 30. Juni 1 Milliarde Euro an Stammkapital für die Reste der WestLB bereitstellen kann, die unter dem Namen Portigon zu einer Service-Bank geschrumpft werden.

 

Bei ihrer Abspaltung wird die WestLB-Verbundbank, in der das Sparkassen-Geschäft der Landesbank gebündelt ist, mit 1 Milliarde Euro ausgestattet. Eine Hälfte stammt von den Sicherungsreserven der deutschen Sparkassen und Landesbanken, je 250 Millionen steuern der RSGV und sein Nachbarverband in Westfalen-Lippe bei.

 

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