Newsletter

Abonnements

ThyssenKrupp verkauft eigene Aktien für 1,6 Milliarden Euro

(akm) Zum Abbau seines Schuldenbergs hat der Essener Stahlkonzern ThyssenKrupp seine selbst gehaltenen Aktien für rund 1,6 Milliarden Euro verkauft. Mit dem Schritt sollen das Eigenkapital gestärkt und die Schulden reduziert werden, teilte der Konzern mit. Das Aktienpaket hatte einen Umfang von 9,6 Prozent und war in den Jahren 2006 und 2008 zusammengekauft worden. Mit dem Verkauf steigt der Streubesitz auf knapp 75 Prozent an. Die restlichen Aktien liegen in Händen der Krupp-Stiftung. Die knapp 50 Millionen Aktien wurden in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren platziert. Käufer waren nach Konzernangaben vorwiegend deutsche und internationale institutionelle Investoren.

 

Quellen: dpa-AFX, ThyssenKrupp, FINANCE

 

Weitere Berichterstattung:

ThyssenKrupp scheitert mit Verkauf von Blohm + Voss

Edelstahlsparte von ThyssenKrupp soll eigenständig werden

ThyssenKrupp verkauft Metal Forming-Gruppe an Gestamp Automocion

ThyssenKrupp-Aufsichtsrat bestellt neuen Finanzchef