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Voestalpine schließt 800-Millionen-Euro-Kredit ab

(sap) Der Linzer Stahlkonzern Voestalpine hat einen Kredit über 800 Millionen Euro und hat einer Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen. Ein gemischtes Bankenkonsortium bestehend aus 11 Banken stellt den Kredit zur Verfügung. Die Crédit Agricole Corporate & Investment Bank und die UniCredit Bank Austria haben die Transaktion arrangiert und abgewickelt. Ein Drittel der Kreditsumme stammt einer Mitteilung zufolge von österreichischen Instituten wie der UniCredit Bank Austria, der Erste Bank, der Raiffeisen Bank International und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien. Zwei Drittel der Kreditsumme würden von Kreditinstituten außerhalb Österreichs gestellt.

Der Kredit teilt sich in eine Laufzeitfazilität (Term Facility) und eine Betriebsmittellinie (Revolving Facility) zu je 400 Millionen Euro auf. Durch die Aufnahme des Konsortialkredits will Voestalpine einer sich möglicherweise ändernden Marktsituation vorbeugen und die mittel- und langfristige Finanzierung des Unternehmens absichern. Dabei diene die Term Facility dazu, den Liquiditätsbedarf für Investitionen und Tilgungen im kommenden Geschäftsjahr 2012/13 zu festigen. Die Betriebsmittellinie solle als Reserve zum Ausgleich möglicher zukünftiger Störungen in den Fremdkapitalmärkten dienen.

 

Quellen: Hogan Lovells, FINANCE