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Voestalpine will Schulden reduzieren

(akm) Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine will sich in den nächsten Jahren auf den Schuldenabbau konzentrieren. Weder Zukäufe noch Investitionen sind geplant, berichtet Wirtschaftsblatt.at. Die Übernahme des Edelstahlkonzerns Böhler-Uddeholm hatte die Schulden der Linzer 2008 und 2009 auf einen Höchststand von 3,8 Milliarden Euro klettern lassen, das entspricht einem Gearing von 88 Prozent. Inzwischen hat der Konzern davon rund eine Milliarde Euro wieder abgebaut. “Wir wollen in den nächsten zwei bis drei Jahren beim Nettoverschuldungsgrad wieder in die Größenordnung von 30 bis 50 Prozent kommmen”, sagt Finanzchef Robert Ottel. Dazu beigetragen hat auch die Begebung einer siebenjährigen Anleihe, mit der zu Beginn des Jahres 500 Millionen Euro eingesammelt wurden (Voestalpine will im ersten Quartal Anleihe begeben).

Der Stahlkonzern profitiert derzeit vom Wirtschaftsaufschwung. Für das Ende März endende Geschäftsjahr sei laut Ottel mit einer Verdoppelung des operativen Gewinns zu rechnen. Die Prognose liegt bei 760 Millionen Euro, im Vorjahr waren es lediglich 352 Millionen Euro. Bei anhaltend guter Konjunktur könnte die Prognose sogar noch übertroffen werden. Analysten gingen bereits von etwa 873 Millionen Euro aus.

 

Quellen: Wirtschaftsblatt.at, FINANCE

 

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