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Weitere Beluga-Tochterfirmen melden Insolvenz an

Fünf weitere Tochterfirmen der in Finanznot geratenen Bremer Beluga-Reederei haben am Dienstag einen Insolvenzantrag gestellt. Wie das Amtsgericht Bremen mitteilte, arbeiten in den fünf Gesellschaften über hundert Beschäftigte. In der vergangenen Woche hatten bereits die Beluga Chartering und die Beluga Shipping mit insgesamt über 300 Beschäftigten Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit angemeldet. Bei den fünf weiteren Töchtern handelt es sich laut Amtsgericht um die Beluga Fleet Management Beteiligungsgesellschaft, die Beluga Fleet Management, die Beluga Marine Service, die Beluga Offshore Crewing und die Beluga Sea Academy.

 

Die Holdingsgesellschaft Beluga Group versicherte am Nachmittag, sie selbst sei nicht von der Insolvenz betroffen. Laut einem Unternehmenssprecher führen die wichtigsten Beteiligten weiterhin “konstruktive Gespräche”, um “eine gemeinsame Lösung für Beluga zu erzielen”.

 

Die Bremer Unternehmensgruppe war bisher eine der weltweit größten Schwergutreedereien. Gegen den beurlaubten Firmengründer Niels Stolberg und weitere suspendierte Manager ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des schweren Betruges und der “unrichtigen Darstellung” nach dem Handelsgesetzbuch. Die Geschäfte der Unternehmensgruppe führt seit kurzem der US-Finanzinvestor Oaktree.

 

Quelle: Reuters

 

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