An den Märkten hat sich eine Blase aufgeblasen, die eigentlich niemals platzen darf. Doch die CFOs wollen das Schicksal nicht herausfordern.

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FINANCE+ 07.09.20
Finanzierungen

Die Mutter aller Blasen

Als hätte es Corona nie gegeben: Die Aktien- und Bondmärkte sind fast wieder da, wo sie im Februar standen. Eine gigantische Blase? Banker und Investoren winken ab. Aber viele CFOs trauen dem Frieden nicht.

Man reibt sich verwundert die Augen, wenn man auf die Marktdaten blickt: US-Aktienindizes auf Rekordniveau, Dax und Euro-Stoxx nur noch knapp darunter, Anleihe-Spreads, die keine 25 Prozent mehr oberhalb der Rekordtiefs aus dem Februar liegen. Weltweite Viruspandemie – war da was?

Banker, Investoren, auch CFOs: Vielen am Kapitalmarkt Versierten bereitet diese Dynamik Unbehagen. Sie haben noch vor Augen, wie der Corona-Crash im März ein Drittel der Aktienwerte ausradierte und die Anleihe-Spreads verdoppelte, in tiefen Bonitäten fast sogar verdreifachte. Bläst sich gerade jetzt, da das Coronavirus weltweit so stark wütet wie nie zuvor, gerade die Mutter aller Blasen auf? Kapitalmärkte im Höhenflug, während die meisten Volkswirtschaften zweistellig einbrechen und manche Länder vielleicht sogar auf einen neuen Lockdown zusteuern?

Ein Streifzug durch Aktien-, Anleihe- und Schuldscheinmärkte fördert Überraschendes zutage, Zahlen, die nachdenklich machen und viel über das Agieren deutscher CFOs verraten.

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