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04.11.15
Finanzierungen

Darum ist der Mittelstand skeptisch bei Supply Chain Finance

Mittelständler gehen das Thema Einkaufsfinanzierung nur selten strukturiert an. Dabei könnten sie mit einer guten Supply Chain Finance viel gewinnen.

Bei Konzernen wie Siemens ist die so genannte Supply Chain Finance schon längst Alltag. Doch Mittelständler stehen der Vorstellung, Dienstleister mit der Bezahlung von Lieferanten, dem Beschaffen von Krediten und anderen finanziellen Aspekten der Lieferkette zu beauftragen, oft noch kritisch gegenüber.

„Wir machen keine Einkaufsfinanzierung“, sagt etwa Armin Seitz, Geschäftsführer von Moll Marzipan, im Interview mit Markt und Mittelstand. Die Angebote seien schlicht zu teuer. Moll verlässt sich bei der Finanzierung seiner Einkäufe auf Eigenmittel und Kreditlinien.

Supply Chain Finance kann Mittelständlern viel bringen

Er ist nicht der einzige Mittelständler, der von einer Optimierung seiner Lieferkette wenig hält. Das haben Wissenschaftler der EBS Business School in Oestrich-Winkel herausgefunden. „Das Thema Optimierung des Working Capital muss auf der Agenda stehen“, befindet EBS-Forscher David Wuttke.

Lesen Sie mehr über das Misstrauen der Mittelständler gegenüber Supply Chain Finance auf der Website von Markt und Mittelstand.

doris.hülsbömer[at]frankfurt-bm.com

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