Das Immobilienunternehmen Erwe schließt eine Kapitalerhöhung ab und der Prothesenhersteller Otto Bock konkretisiert seine Börsenpläne.

Jakob Eich/Frankfurt Business Media

07.01.19
Finanzierungen

Finanzierungen: Erwe Immobilien, Otto Bock

Erwe Immobilien schließt eine Kapitalerhöhung ab und Otto Bock treibt seine IPO-Pläne voran – der wöchentliche FINANCE-Ticker.

Erwe Immobilien schließt Kapitalerhöhung ab

Das Immobilienunternehmen Erwe Immobilien hat seine im Dezember gestartete Kapitalerhöhung abgeschlossen. Insgesamt sind rund 6,4 Millionen neue Aktien zu einem Ausgabepreis von 2,85 Euro je Aktie platziert worden. Dadurch fließt Erwe ein Bruttoemissionserlös von 18,24 Millionen Euro zu. Das Grundkapital der Gesellschaft wird sich demnach von bisher 10,16 Millionen Euro auf 16,56 Millionen Euro erhöhen. Ursprünglich wollte das Unternehmen das Grundkapital durch die Ausgabe von bis zu 20,3 Millionen neuen Aktien auf rund 30,5 Millionen Euro erhöhen. Oddo BHF hat die Kapitalerhöhung als Bezugsstelle, Sole Global Coordinator und Bookrunner begleitet.

Otto Bock bereitet Börsengang vor

Der Prothesenhersteller Otto Bock konkretisiert seine Börsenpläne. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, bereite der CEO und CFO in Personalunion Philipp Schulte-Noelle das Unternehmen auf einen IPO vor. Dieser werde aber nicht vor 2020 stattfinden. Ursprünglich war der Börsengang schon für 2017 geplant, wurde mit dem Einstieg von EQT aber auf unbestimmte Zeit verschoben. 

Weitere Meldungen

Der auf den Gesundheitsbereich spezialisierte Boutique- und Risikoinvestor Think Health Ventures hat sich zum Jahresende an drei weiteren Unternehmen beteiligt und als Lead-Investor deren Finanzierungsrunden über insgesamt 12 Millionen Euro angeführt. Bei den Unternehmen handelt es sich um das Biotech- und Diagnostikunternehmen Preomics, das Berliner Digitalunternehmen Myo und das in Boston ansässige Unternehmen First Light Biosciences.

Ratingmeldungen

Moody’s hat das Rating des Schweizer Industriekonzerns ABB mit A2 bestätigt. Gleichzeitig hat die Ratingagentur den Ausblick von stabil auf negativ geändert. In der Begründung verweist Moody’s auf den im Dezember getätigten Verkauf des ABB-Stromnetzgeschäfts an den japanischen Mischkonzern Hitachi und die Pläne, den Erlös an die Aktionäre auszuschütten.

Moody’s hat das Rating des Bau- und Gartenmarktkette Hornbach von Ba1 auf Ba2 verschlechtert. Der Ausblick ist stabil. Die Ratingagentur begründet diese Entscheidung mit einer schlechter als erwarteten Profitabilität des Unternehmens.

Moody’s hat das Rating des Immobilienunternehmens Ado Properties mit Baa3 bestätigt. Der Ausblick ist stabil. Die Bestätigung des Ratings spiegele laut Moody‘s die erfolgreichen Refinanzierungstransaktionen von Ado Properties in den vergangenen Wochen wider, die die Liquidität und das Fälligkeitenprofil des Unternehmens verbesserten.

antonia.koegler[at]finance-magazin.de

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