02.02.06
Finanzierungen

Ströer-Gruppe löst Cerberus-Finanzierung ab

Die *Ströer-Gruppe* hat sich umfassend refinanziert: Der Spezialist für Außenwerbung mit Sitz in Köln hat einen syndizierten Bankkredit in Höhe von 515 Millionen Euro aufgenommen. Die Laufzeit des Pakets aus Betriebsmittellinien und langfristigen Darlehen beträgt acht Jahre.

(mad) Die Ströer-Gruppe hat sich umfassend refinanziert: Der Spezialist für Außenwerbung mit Sitz in Köln hat einen syndizierten Bankkredit in Höhe von 515 Millionen Euro aufgenommen. Die Laufzeit des Pakets aus Betriebsmittellinien und langfristigen Darlehen beträgt acht Jahre. Konsortialführer war die Sauerländer Bank HKB (Handel und Kredit GmbH & Co. KG Bankhaus), die im Jahr 2004 von der Investmentgruppe Cerberus aufgekauft wurde. Die neue Finanzierung wurde international syndiziert, Betriebsmittellinien gewähren u.a. die Sparkasse Köln–Bonn und die Kreissparkasse Köln. „Damit hat Ströer die ursprüngliche Akquisitionsfinanzierung aus dem Jahr 2004 zu wesentlich besseren Konditionen abgelöst“, erklärt Dr. Tom Oliver Schorling, Anwalt bei Weil, Gotshal & Manges, der die HKB beraten hat.

Vor zwei Jahren hatte Ströer für die Akquisitionen der DSM Deutsche Städte Medien GmbH und der Deutsche Eisenbahn Reklame GmbH langfristige Darlehen und Betriebsmittellinien von Cerberus erhalten. Zu der Finanzierung mit dem US-Finanzinvestor war es gekommen, weil Ströer sich zuvor bei über 30 Banken ohne Erfolg um eine Akquisitionsfinanzierung bemüht hatte, wie Finanzvorstand Alfried Bührdel in FINANCE berichtete.

 

Quellen: Weil Gotshal & Manges, FINANCE