Die Zentralbank stützt mit ihren Kaufprogrammen den Bondmarkt in der Coronakrise massiv. Wie viel Geld pumpt sie in Corporate Bonds und wie geht sie beim Kauf vor?

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FINANCE+ 13.07.20
Finanzierungen

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Das EZB-Kaufprogramm hat die Anleihemärkte in einer entscheidenden Phase stabilisiert. Die Zentralbank geht bei Anleihekäufen smart vor – und hat noch einen Joker in der Hinterhand.

Bertelsmann, Vonovia, E.on – so heißen einige der Eisbrecher, die den deutschen Anleihemarkt im Frühjahr wieder in Schwung brachten. Bertelsmann wagte sich als eines der ersten Unternehmen nach vorne und platzierte Ende März einen Bond über 750 Millionen Euro. Kurz darauf folgte der Immobilienkonzern Vonovia mit einer Emission über 1 Milliarde Euro.

„Liquidität ist derzeit besonders wichtig. Kapitalanleger wägen Investmententscheidungen genauer ab als sonst", sagte Helene von Roeder, Finanzchefin von Vonovia, zu der Transaktion, in der sie einen Vertrauensbeweis der Anleger in die Stabilität des Geschäftsmodells sieht. Zeitgleich platzierte der Energiekonzern E.on einen Green Bond über 750 Millionen Euro.

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