23.12.09

Ausfallraten steigen weiter, Entspannung bei schwächsten Bonitäten

Die Ausfallraten bei Unternehmensanleihen haben im November neue Höchststände erreicht.

(ank) Die Ausfallraten bei Unternehmensanleihen haben im November neue Höchststände erreicht. Das zeigt eine von Standard & Poor’s jüngst veröffentlichte Studie. In den vergangenen zwölf Monaten bis einschließlich November 2009 stiegen die Defaults im Non-Investmentgrade-Universum weltweit auf 9,77 Prozent (Oktober: 9,73 Prozent). Regional betrachtet war die Ausfallrate bei Schuldnern mit einem Rating von BB und schlechter in den Vereinigten Staaten mit 11,28 Prozent am höchsten. In Europa und in den Emerging Markets lag sie bei 8,37 Prozent bzw. 6,80 Prozent. Von Januar bis Mitte Dezember dieses Jahres verzeichnete Standard & Poor’s insgesamt 261 Ausfälle. Schuldtitel im Volumen von 623 Milliarden US-Dollar waren davon betroffen.

 

Entspannung gebe es dagegen bei den schwächsten Bonitäten (Weakest Links), teilte die Ratingagentur weiter mit. Die Anzahl der Schuldner mit Ratings von B- und schlechter sowie negativem Ausblick/CreditWatch negativ gehe weiter zurück. Per 15. November 2009 sei die Zahl auf 226 Emittenten gesunken nach einem Rekordstand von 300 im April dieses Jahres. Die 226 Weakest Links haben Schuldtitel von 221 Milliarden US-Dollar ausstehen.

 

Quellen: Standard & Poor’s, FINANCE