FINANCE-TV

10.05.2021

M&A-Experte warnt: „Manche M&A-Akteure wollen alle Coronarisiken abbilden“

Kurzarbeit, Notkredite, Betriebsunterbrechungen: Obwohl der M&A-Markt heiß läuft, die Coronazahlen sinken und Verkäufer eine starke Verhandlungsposition haben, versuchen viele Akteure am M&A-Markt, in den Kaufverträgen unrealistische Corona-Absicherungsklauseln zu verankern. „Manche Käufer wollen sogar ganz theoretische Coronarisiken abbilden und das Risiko dafür dem Käufer zuschanzen“, berichtet der M&A-Anwalt Tobias Grau, Partner der Kanzlei CMS, bei FINANCE-TV. Grau gibt Tipps, wie sich Käufer und Verkäufer dennoch einigen können – und welche Lösungsvorbilder die Fukushima-Krise bietet.

03.05.2021

Private-Equity-CFOs 2021: „Es überlebt nur die Creme de la Creme“

Mit dem Turbo aus der Krise, Add-on-Deals und viel Geld: Private-Equity-Investoren sind aufs Gaspedal gestiegen und suchen für ihre Portfoliounternehmen massenhaft CFOs – auch CFOs ohne PE-Erfahrung, wie der Headhunter Paul Taaffe bei FINANCE-TV berichtet. Allerdings sind PE-Mandate noch härter geworden: „Der Druck auf PE-CFOs ist massiv gewachsen. Es überlebt nur die Creme de la Creme“, warnt Taaffe, der selbst viele Jahre im Private-Equity-Umfeld gearbeitet hat. Gefragt seien außergewöhnliche CFOs, fast schon Interim-Manager. Welche drei Tugenden angehende PE-CFOs in diesem Jahr unbedingt in ihren Job-Interviews präsentieren sollten und was sie im Erfolgsfall dafür erwartet – die FINANCE-TV-Karrieretipps von Headhunter Paul Taaffe.

26.04.2021

Zahlungsverkehr: „Für die Banken wird es sehr schwer“

Auch im Firmenkundengeschäft boomt der Onlinehandel, digitaler Zahlungsverkehr ist für viele Banken plötzlich sexy. Doch haben Deutsche Bank, JP Morgan, Santander und Co. überhaupt noch eine Chance, das an Technologiekonzerne abgeflossene Geschäft zurück zu erobern? „Für die Banken wird es sehr schwer“, glaubt Oliver Hommel, Zahlungsverkehrsexperte der Beratung Accenture im Interview mit FINANCE-TV. „Die Banken haben das Geschäftsfeld über Jahre vernachlässigt und müssen nun einen Rückstand aufholen.“ Spezialisierte Zahlungsanbieter wie Worldline, Nexi und Adyen stünden weltweit inzwischen für 60 Prozent der Marktanteile im Acquiring, also der Zahlungsakzeptanz. Warum der Skandal um Wirecard kein großes Hebel für die Banken sein dürfte, Marktanteile zu gewinnen und welche Chancen die Geldhäuser überhaupt noch haben – Hommels Einschätzungen sehen Sie hier bei FINANCE-TV.

19.04.2021

Wie Adva-CFO Ulrich Dopfer schneller wachsen will

Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung massiv beschleunigt. Doch ausgerechnet der Telekomausrüster Adva Optical Networking konnte davon bislang kaum profitieren, der Umsatz legte 2020 nur leicht um 1,5 Prozent auf 565 Millionen Euro zu. „Firmenkunden ans Netz anzubinden, ist schwierig, wenn alle im Home Office sind“, begründet CFO Ulrich Dopfer das schwache Wachstum. Die Auftragsbücher seien jedoch so voll wie nie. „Jetzt kommt es darauf an, die Logistik in Ordnung zu bringen“, sagt er bei FINANCE-TV. „Dann sollten wir auch wieder ein stärkeres Umsatzwachstum sehen.“ Für 2023 peilt das S-Dax-Unternehmen 700 Millionen Euro Umsatz an – und auch die Umsatzmilliarde nimmt der CFO schon in den Blick. Wie er sie erreichen will, berichtet er bei FINANCE-TV.

12.04.2021

Nach Wirecard: „Unternehmen müssen bei Shortseller-Attacken besser reagieren“

Der Angriff des Shortsellers Fraser Perring auf den Leasinganbieter Grenke ist schon über acht Monate her, und immer noch hat sich die Aktie nicht stabilisiert, aller Aufklärungsversuche des Managements zum Trotz. „Nach dem Wirecard-Skandal sind die Märkte grundsätzlich sensibler geworden“, beobachtet Carolin Amann, Managing Director bei FTI Consulting. „Unternehmen müssen jetzt besser und schneller reagieren, wenn sie von einem Shortseller angegriffen werden.“ Eine Sonderprüfung, wie Grenke sie initiiert hat, kann ein Mittel der Wahl sein – birgt aber auch Gefahren: „Sie erfordert relativ viel Zeit. Derweil herrscht große Unsicherheit, und der Shortseller kann seine Position weiter befeuern.“ Die wichtigsten Tipps der Kommunikationsexpertin und was das Management bei Attacken besser lassen sollte – der FINANCE-TV-Talk mit Carolin Amann.

06.04.2021

Home24-CFO Steinhäuser: „Auch M&A ist eine Option“

Die Coronakrise hat das Geschäft von Home24 angeheizt, und das Management hat das beherzt ausgenutzt: Es platzierte eine große Kapitalerhöhung und brachte zu einer hohen Bewertung die Brasilien-Tochter Mobly an die Börse. Jetzt sind die Kassen voll. Wozu? „Wir wollen den Rückenwind mitnehmen, unser Fokus liegt klar auf Wachstum“, erklärt Home24-CFO Philipp Steinhäuser bei FINANCE-TV. „Auch Zukäufe sind eine Option.“ Zur Verfügung dafür stehen jeweils mehr als 100 Millionen Euro Cash in beiden Armen des Konzerns. Wo Home24 zuschlagen könnte und ob das E-Commerce-Haus auch dauerhaft an seiner Brasilien-Tochter festhalten wird – die Antworten gibt Philipp Steinhäuser hier bei FINANCE-TV.

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FINANCE-TV Wochenvorschau

17.05.2021

Thema: Mega-Deal in Corona-Zeiten: Wie Siemens Healthineers die Varian-Übernahme gestemmt hat
Gast:  Jochen Schmitz, CFO, Siemens Healthineers

Private-Equity-CFOs 2021: „Es überlebt nur die Creme de la Creme“

Mit dem Turbo aus der Krise, Add-on-Deals und viel Geld: Private-Equity-Investoren sind aufs Gaspedal gestiegen und suchen für ihre Portfoliounternehmen massenhaft CFOs – auch CFOs ohne PE-Erfahrung, wie der Headhunter Paul Taaffe bei FINANCE-TV berichtet. Allerdings sind PE-Mandate noch härter geworden: „Der Druck auf PE-CFOs ist massiv gewachsen. Es überlebt nur die Creme de la Creme“, warnt Taaffe, der selbst viele Jahre im Private-Equity-Umfeld gearbeitet hat. Gefragt seien außergewöhnliche CFOs, fast schon Interim-Manager. Welche drei Tugenden angehende PE-CFOs in diesem Jahr unbedingt in ihren Job-Interviews präsentieren sollten und was sie im Erfolgsfall dafür erwartet – die FINANCE-TV-Karrieretipps von Headhunter Paul Taaffe.

Zahlungsverkehr: „Für die Banken wird es sehr schwer“

Auch im Firmenkundengeschäft boomt der Onlinehandel, digitaler Zahlungsverkehr ist für viele Banken plötzlich sexy. Doch haben Deutsche Bank, JP Morgan, Santander und Co. überhaupt noch eine Chance, das an Technologiekonzerne abgeflossene Geschäft zurück zu erobern? „Für die Banken wird es sehr schwer“, glaubt Oliver Hommel, Zahlungsverkehrsexperte der Beratung Accenture im Interview mit FINANCE-TV. „Die Banken haben das Geschäftsfeld über Jahre vernachlässigt und müssen nun einen Rückstand aufholen.“ Spezialisierte Zahlungsanbieter wie Worldline, Nexi und Adyen stünden weltweit inzwischen für 60 Prozent der Marktanteile im Acquiring, also der Zahlungsakzeptanz. Warum der Skandal um Wirecard kein großes Hebel für die Banken sein dürfte, Marktanteile zu gewinnen und welche Chancen die Geldhäuser überhaupt noch haben – Hommels Einschätzungen sehen Sie hier bei FINANCE-TV.

Wie Adva-CFO Ulrich Dopfer schneller wachsen will

Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung massiv beschleunigt. Doch ausgerechnet der Telekomausrüster Adva Optical Networking konnte davon bislang kaum profitieren, der Umsatz legte 2020 nur leicht um 1,5 Prozent auf 565 Millionen Euro zu. „Firmenkunden ans Netz anzubinden, ist schwierig, wenn alle im Home Office sind“, begründet CFO Ulrich Dopfer das schwache Wachstum. Die Auftragsbücher seien jedoch so voll wie nie. „Jetzt kommt es darauf an, die Logistik in Ordnung zu bringen“, sagt er bei FINANCE-TV. „Dann sollten wir auch wieder ein stärkeres Umsatzwachstum sehen.“ Für 2023 peilt das S-Dax-Unternehmen 700 Millionen Euro Umsatz an – und auch die Umsatzmilliarde nimmt der CFO schon in den Blick. Wie er sie erreichen will, berichtet er bei FINANCE-TV.

Nach Wirecard: „Unternehmen müssen bei Shortseller-Attacken besser reagieren“

Der Angriff des Shortsellers Fraser Perring auf den Leasinganbieter Grenke ist schon über acht Monate her, und immer noch hat sich die Aktie nicht stabilisiert, aller Aufklärungsversuche des Managements zum Trotz. „Nach dem Wirecard-Skandal sind die Märkte grundsätzlich sensibler geworden“, beobachtet Carolin Amann, Managing Director bei FTI Consulting. „Unternehmen müssen jetzt besser und schneller reagieren, wenn sie von einem Shortseller angegriffen werden.“ Eine Sonderprüfung, wie Grenke sie initiiert hat, kann ein Mittel der Wahl sein – birgt aber auch Gefahren: „Sie erfordert relativ viel Zeit. Derweil herrscht große Unsicherheit, und der Shortseller kann seine Position weiter befeuern.“ Die wichtigsten Tipps der Kommunikationsexpertin und was das Management bei Attacken besser lassen sollte – der FINANCE-TV-Talk mit Carolin Amann.

Home24-CFO Steinhäuser: „Auch M&A ist eine Option“

Die Coronakrise hat das Geschäft von Home24 angeheizt, und das Management hat das beherzt ausgenutzt: Es platzierte eine große Kapitalerhöhung und brachte zu einer hohen Bewertung die Brasilien-Tochter Mobly an die Börse. Jetzt sind die Kassen voll. Wozu? „Wir wollen den Rückenwind mitnehmen, unser Fokus liegt klar auf Wachstum“, erklärt Home24-CFO Philipp Steinhäuser bei FINANCE-TV. „Auch Zukäufe sind eine Option.“ Zur Verfügung dafür stehen jeweils mehr als 100 Millionen Euro Cash in beiden Armen des Konzerns. Wo Home24 zuschlagen könnte und ob das E-Commerce-Haus auch dauerhaft an seiner Brasilien-Tochter festhalten wird – die Antworten gibt Philipp Steinhäuser hier bei FINANCE-TV.

„Hybrides Arbeiten im Finanzsektor ist die Zukunft“

Im vergangenen Sommer machten Schlagzeilen die Runde, dass Londoner Banken ihre Mitarbeiter mit Freibier zurück ins Büro locken wollten – freiwillig kehrten die Banker offenbar nicht zurück. Eine Ausnahme, meint Sven Hennige, Senior Managing Director bei dem Personaldienstleister Robert Half: „70 bis 80 Prozent der Mitarbeiter im Financial-Services-Umfeld wollen zurück ins Büro.“ Das gelte allerdings nicht für fünf Tage in der Woche, sondern eher für zwei bis drei Tage. „Hybrides Arbeiten im Finanzsektor ist die Zukunft.“ Welche Fehler Führungskräfte dabei vermeiden sollten und wie die Pandemie die Wechselbereitschaft im Finanzsektor generell beeinflusst – Henniges Antworten hier bei FINANCE-TV.

Finmatch: „Akzeptanz für B2B-Fintechs ist deutlich gewachsen“

Seit gut zwei Jahren ist Finmatch jetzt am Markt – wie weit hat sich das B2B-Fintech inzwischen etabliert? Martin Hipp zeigt sich im Talk mit FINANCE-TV mit der bisherigen Entwicklung zufrieden, die vor allem im vergangenen Corona-Jahr deutlichen Auftrieb bekommen hat: „Wir konnten 2020 über 350 Millionen Euro an Finanzierungsvolumen abwickeln“, so der Gründer und CEO. „Die Akzeptanz für Finanzierungsplattformen aus dem B2B-Bereich ist deutlich gewachsen.“ Warum das Fintech bei manchen Finanzierungsanfragen aber dennoch passen musste und was für eine Entwicklung Martin Hipp im laufenden Jahr erwartet – der FINANCE-TV-Talk.

Frauenquote für Führungspositionen: Was bedeutet das für das Recruiting?

Das zweite Führungspositionengesetz soll mehr Frauen in die Vorstände bringen. Doch wie findet man geeignete Kandidatinnen? „Man hat in der Vergangenheit vielleicht zu dogmatisch an klassischen Auswahlkriterien wie Branchenerfahrung oder Funktionen geklebt“, glaubt Olaf Schwan, Consultant bei der Personalberatung Spencer Stuart. Kandidatinnen, die beispielsweise die inhaltlichen Vorgaben erfüllen, aber branchenfremd sind, fielen so durchs Raster. Schwan erlebt allerdings auch, dass Kandidatinnen bei einer Ansprache direkt das Stigma der „Quotenfrau“ im Kopf haben – ruft der Headhunter etwa an, nur weil er eine Frau auf die Position setzen möchten? „Das darf nie die Antwort sein“, betont Schwan. Wie er diesen Vorbehalten begegnet und welche Vorzüge er in paritätisch besetzten Vorschlagslisten sieht, berichtet er im Talk bei FINANCE-TV.

Headhunter zu Wirecard-Skandal: „Bei EY herrscht jetzt Unruhe“

Nach dem Wirecard-Skandal steht die Wirtschaftsprüferbranche am Pranger – was sind die Folgen für den Berufsstand? „Manche Hochschulabsolventen sind jetzt etwas vorsichtiger und beobachten die Lage“, hat Hellmuth Wolf, Headhunter bei der Personalberatung Signium, beobachtet. „Wir können aber nicht feststellen, dass weniger Leute das Wirtschaftsprüferexamen anstreben.“ Während der Prüfer-Nachwuchs die Lage also eher entspannt sieht, ist es bei den gestandenen Prüfern anders, insbesondere bei EY selbst: „Im Prüfungsbereich von EY herrscht eine gewisse Unruhe“, so Wolf – vor allem in jenen Bereichen, in denen EY jetzt wegen Wirecard Prüfmandate verloren hat. Ob bei EY bereits ein Mitarbeiterexodus eingesetzt hat und wie die Branche auf die strenge Prüferregulierung reagieren dürfte – der Talk bei FINANCE-TV.

Karriere-Turbo für CFOs? „Agilität ist Grundvoraussetzung“

Wer heute als CFO nicht agil und IT-affin ist, hat kaum noch Chancen am Jobmarkt, warnt der CFO-Headhunter Paul Taaffe bei FINANCE-TV: „Agilität und IT-Affinität sind inzwischen Voraussetzungen für CFO-Positionen. Ohne einen agilen CFO hat man heute ein Problem.“ Trotzdem bleiben Fragen: Darf man als CFO überhaupt mit den typisch agilen „Minimum Viable Products“ hantieren? Was CFOs mitbringen und wie ihre Lebensläufe aussehen müssen, um ins Rennen um die besten Posten gehen zu können, sehen Sie hier bei FINANCE-TV.

Integrierte Planung: „Der CFO kann sich jetzt profilieren“

Seit gut einem Jahr arbeiten deutsche Finanzabteilungen nun schon im Corona-Modus. „Die Finanzplanung hat sich auf kurzfristige Liquiditätsplanung konzentriert, die mittelfristige Investitionsplanung wurde angepasst, während die Bedeutung von Szenariotechnik signifikant gewachsen ist“, fasst Georg Bach, Deutschlandchef der Hackett Group, die Entwicklungen des vergangenen Jahres zusammen. Nicht zuletzt war Corona auch ein Beschleuniger für die integrierte Finanzplanung in Unternehmen. „Diese weiter voranzutreiben, auch über Corona hinaus, ist eine Möglichkeit für den CFO, sich zu profilieren.“ Was die Vorteile der integrierten Planung sind und mit welchen Skills CFOs 2021 punkten – der TV-Talk mit Georg Bach.

Corona-Hilfen und Co.: Kampf gegen die Insolvenzwelle

Mit einem ganzen Potpourri an Maßnahmen will die Bundesregierung eine Pleitewelle infolge der Coronakrise verhindern. Das schürt die Angst vor sogenannten Zombies – Unternehmen, die allein deshalb überleben, weil sie am Tropf von Hilfen und billigem Geld hängen. „Eine komplette Zombiefizierung sehen wir nicht“, beschwichtigt Andreas Rüter, Deutschlandchef bei Alix Partners. „Die Rate solcher Unternehmen liegt sicher unter 10 Prozent.“ Bei der Restrukturierung setzt er auch Hoffnungen in das neue Verfahren der präventiven Sanierung. Wie stark die Insolvenzquoten seiner Einschätzung nach in den kommenden Monaten steigen werden und wie sich die Arbeitsauslastung bei Restrukturierungsberatern im Vergleich zum Vorjahr entwickeln wird, darüber spricht Rüter im Talk bei FINANCE-TV.