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FINANCE-Multiples 06/2008

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Liebe Leserinnen und Leser,

Bei Nahrungsmittelproduzenten trennt sich die Spreu vom Weizen. Unternehmen mit starken Marken, die dem Einzelhandel die Stirn bieten können, werden nach wie vor hoch bewertet. Bei Mega-Transaktionen wie Mars/Wrigley und Nestlé/Gerber wurden hohe Multiples bezahlt, auch bei deutschen Deals, etwa beim Verkauf von Hofmann Menü an den Finanzinvestor Gilde oder von Homann an IFRC, das Investmentvehikel von Heiner Kamps. Stark unter Druck stehen hingegen Hersteller aus der zweiten Reihe. Weil diese oft genug leicht ersetzbar sind, können sie die steigenden Rohstoffpreise nicht an die Handelsketten weiterreichen, ohne die Kundenbeziehung aufs Spiel zu setzen. 

Der Preismacht der Handelsketten können sich derzeit nur Unternehmen entziehen, die Bio- und Convenienceprodukte herstellen. Bio und Gesundheit sind bei den Konsumenten so beliebt geworden, dass gesunden Produkten immer mehr Verkaufsflächen eingeräumt werden. Biohersteller verspüren kaum Margendruck und wachsen stark. Ihre Abnehmerstruktur können sie dennoch diversifizieren, da momentan keine Handelskette an Bio-Produkten vorbeikommt, die Anzahl beim Kunden eingeführter und anerkannter Marken in diesem Segment jedoch überschaubar ist. 

Mittelständische Biohersteller sind vor allem für europäische Nahrungsmittelkonzerne interessant. US-Unternehmen tun sich mit der Bio-Welle schwer und halten sich eher zurück. Das gilt auch für Finanzinvestoren, die die Branche derzeit meiden. Sie fürchten, dass steigende Rohstoffpreise und schnell wechselnde Markentrends das Geschäftsmodell vieler Nahrungsmittelproduzenten in Frage stellen könnten. 

Quellen: C.H. Reynolds, Deloitte Corporate Finance, M&A Consultants, SynCap Management

EBIT- und Umsatzmultiplikatoren für den Unternehmenswert, Mai 2008

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* Small-Cap: Unternehmensumsatz unter 50 Mio. Euro; Mid-Cap: 50-250 Mio. Euro; Large-Cap: über 250 Mio. Euro; Pfeile zeigen niedrigeren/gestiegenen Wert gegenüber vorherigem Wert

FINANCE-Expertenpanel

Besteht aus Professionals folgender Institutionen: Angermann M&A International, Aschenbach & Cie., C.H. Reynolds Corporate Finance, Deloitte Corporate Finance, Equinet Corporate Finance, Hübner Schlösser & Cie, Interfinanz, Klein&Collegen, Lincoln International, M&A Consultants und SynCap Management.

Des Weiteren sind das FINANCE-eigene Research der FINANCE-DealBank (www.finance-dealbank.de) sowie Börsendaten in die Multiple-Ermittlung eingeflossen.

Quelle der Börsendaten ist die OSIRIS-Datenbank von Bureau van Dijk Electronic Publishing, Frankfurt am Main.

EBIT- und Umsatz-Multiples Nahrungs- und Genussmittel im Rückblick

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Die Multiples

Die FINANCE-Multiples basieren auf Markteinschätzungen von Experten aus M&A-Beratungshäusern. Insgesamt werden Korridore für die EBIT- und Umsatzmultiplikatoren von 16 Branchen abgefragt und gemittelt. Viermal jährlich werden die Zahlen aktualisiert.

Weitere Angaben zu den Multiples finden Sie unter www.finance-magazin.de/research/multiples.

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