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Hapag-Lloyd: Mehr Transparenz und Flexibilität dank einer treiberbasierten Planung

Bild zur Verfügung gestellt von celver AG

Die Herausforderung der realisierten Unternehmensplanung von Hapag-Lloyd besteht in den eng verzahnten Teilplanungen. Von der Allokation der Schiffskapazitäten über die Planung der weltweiten Vertriebsabsatzvolumina sind die Planungsschritte abstimmungsintensiv und unflexibel. In der Vergangenheit führte die vorhandene Lösung mit Excel und anderen Tools zusätzlich zu vielen manuellen und zeitintensiven Aufwänden und einer hohen Fehleranfälligkeit. Hapag-Lloyd suchte deshalb nach einer effizienteren Lösung, die alle operativen Teilplanungen integriert und den Planungsprozess beschleunigt. Dazu sollten die Mitarbeiter entlastet und die Automatisierung erhöht werden. Um die Mitarbeiter zu motivieren, sollte die neue Lösung außerdem sehr nutzerfreundlich sein.

Der richtige Kurs

Nach einer umfassenden Anbietersichtung entschied sich Hapag-Lloyd für die celver AG als Beratungs- und Implementierungspartner. In der Planungsplattform Board wurde eine moderne Lösung entwickelt, welche den Fokus von Hapag-Lloyd widerspiegelt. „Unser Fokus lag auf der operativen Planung. Die meisten Tools am Markt fokussieren sich hingegen nur auf die Planung der Finanzpakete.“ erklärt Merle Schmidt-Brunn, Senior Director Financial Analytics bei der Hapag-Lloyd AG.

Merle Schmidt-Brunn

„Unsere Wahl auf Board und die Experten der celver als Implementierungspartner fiel nicht zuletzt auch wegen bereits vorhandener guter Erfahrungen im Rahmen von analytischen Projekten.“

Merle Schmidt-Brunn (Senior Director Financial Analytics, Hapag-Lloyd AG)

Komplexe Kostenberechnung

Eine besondere Herausforderung für die Planung von Hapag Lloyd sind die direkten containerbezogenen Kosten. In der Planung werden die Kosten auf jeden einzelnen Datenpunkt einer Reise geplant, was für eine große Komplexität sorgt. Ausgangspunkt ist die vorgeschaltete Volumenplanung mit einem Transportvolumen von 12,0 Millionen Standardcontainer im Jahr. Dabei sind 129 Liniendienste zu berücksichtigen, die weltweit für schnelle und zuverlässige Verbindungen zwischen mehr als 600 Häfen auf allen Kontinenten sorgen.

Ganzheitliche Planung

Die von celver implementierte Lösung besteht aus einer ganzheitlichen Kapazitäts-, Sales- und Kostenplanung mit rund 450 Anwendern. Dabei sind einzelne Planungsschritte durch einen Workflow verbunden und durch Teilplanintegration miteinander verknüpft. Die jährliche Budgetplanung dient dabei unter anderem als Basis für regelmäßige Forecasts. Mit dieser Integration und weiteren Rechenlogiken und historischen Daten können die Planer auf Vorschlagswerte im Rahmen ihrer Planeingaben setzen.

Die neue Planung der containerbezogenen Kosten nutzt als Input die weltweit geplanten Containervolumina und ihre Verteilung auf den Routen. Die Modellierung dieser Netzwerkplanung ermöglicht es über verschiedenste Parameter die Kosten anzupassen und zu simulieren und so globale oder lokale Effekte auf den Routen und in den Häfen planerisch zu bestimmen. 

Das Ziel am Horizont

Die Herausforderung, die Prozesse zu standardisieren und eine „one system for planning“-Umgebung zu erstellen, wurde im Projekt mit celver erfolgreich umgesetzt. Damit konnte eine jederzeitige weltweite Datentransparenz und Kontrolle über die Daten sichergestellt werden, womit Hapag Lloyd durch die Hilfe von celver optimal für die Zukunft gerüstet ist und die Planung voll im Griff hat.

Wenn Sie mehr über die Arbeit von celver im Bereich CFO und Planung erfahren wollen, besuchen Sie uns unter www.celver.com/cfo-services/

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